Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935, dt. Schriftsteller

Dienstag, 6. Januar 2009

Tolles Wetter zog uns heute ins Samford Valley. Ich hatte eine tolle Reiseführerin - Melanie hatte mich eingeladen, sie wollte mir IHR direktes Hinterland zeigen. Wir machten eine herrliche Tour, hielten an einem Lookout, der uns einen Blick bis zur Küste und nach Brisbane bot - ...
... und tranken einen leckeren Ice Coffee in einer süßen kleinen Nursery (grob übersetzt eine Baumschule mit Blumenladen ... mehr oder weniger). Vor der Tür gabs einen Horse-Tearoom. Parkplatz für die Pferde - mit Wasserversorgung - und eine überdachte "Tee-Rasse" *grins* für die Reiter, auf der sie in Ruhe ihren Tee trinken können (oder was auch immer).
An der Wand hängen alte Blechschilder, die einfach nur wunderschön sind.Mein Favorit (*habenwill*):Nach der Tour gings zurück nach Dayboro. Kurzes Verschnäufchen, dann gabs Spaß für die Hunde. Ab an den Pine River - BADEN!
Die 3 - Hera, Quentin und Batida - hatten ihren Heidenspaß, wenn auch zwischen den beiden Zicken kurz Terror herrschte. Aber das ist ja unter Weibern normal, über sowas denken wir nicht weiter nach ...
Shake it, Baby! Wie man sieht, ist an Batida nicht wirklich was dran. Und wenn sie nass ist, frag ich mich sowieso, wo bei dieser Traumfigur die 22 kg stecken sollen ... tsss...Wir haben schon drüber siniert, wie hier wohl der Nachwuchs aussehen könnte. Batida denkt über sowas ja nicht nach - Quentin schon eher. So langsam kommt er wohl in die Pubertät. Mamies, passt auf Eure Mädels auf!!!
Es war ein super schöner Tag, die Hunde haben ihn ebenfalls genossen und auch diesen Abend ging wieder farbenprächtig in allen Rottönen die Sonne unter. Aber ich glaub, davon haben wir jetzt erst mal genug Fotos. Wird ja langweilig ... zumindest vom immer selben Standpunkt aus. Doch grämt Euch nicht, wenn das kommende Wochenende vorbei ist, gibts wieder leckeres Augenfutter. Mehr wird aber noch nicht verraten *grins*.

Montag, 5. Januar 2009

Sommer auf der Südhalbkugel ... und mal ein Spaziergang durch unseren blühenden Garten - sozusagen als Kontrastprogramm zu den Eisblumen ;-) Riecht Ihr, wie das hier duftet? Vor allem die Rosen haben es mir wieder mal angetan.
Aber auch die anderen Blüten sind wieder mal umwerfend:Das Orangen-Bäumchen hat schon super Fuß gefasst in seinem neuen Topf und treibt was das Zeug hält (links im Bild) und die Frangipania, das Einweihungsgeschenk von Melanie und Steve, hat ebenfalls einen schmucken Topf bekommen und könnte jetzt mal zeigen, was in ihr steckt. Zumindest fühlt auch sie sich wohl und treibt und treibt ...
Meine selbstgezogenen Sonnenblumen sprießen ebenfalls prächtig, die erste blüht sogar schon ...
... und hält ein Auge auf die Vogeltränke, die ausgesprochen gut besucht ist.
Für die ganz kleinen Besucher haben wir einen roten Stein in die Mitte gelegt. Nun können auch die ganz süßen kleinen Finken und all die anderen Zwerge, die hier rumfliegen, problemlos baden!Wie gesagt, am Fly-In ist auch ne Menge los - und spätestens, wenn alles alle ist, erfolgt eine entsprechendes Spektakel, es wird lautstark um Nachschub gebeten ... und kaum hab ich das erledigt, ist wieder reges Treiben zu beobachten.Und dann geht doch tatsächlich schon wieder die Sonne unter. Sowas aber auch! Ein Schritt aus der Haustür und ... natürlich ... roter Abend-Himmel :-)

Sonntag, 4. Januar 2009

......oder Euch freuen, dass derzeit die Eisblumen blühen ;-)

Genau das tun wir, wann ist schon mal so schönes Winterwetter in Mitteldeutschland?
Gestern gab es Schneegestöber in Magdeburg - also Kamera liebevoll unter dem wärmende Schal versteckt und los ging' s.



Innenstadt ist bei dem Wetter ja nicht so der Brüller, drum lenkten wir unsere Schritte in Richtung Elbufer - vorbei am neuen Rathaus.


Wie Kommt das Schloss auf die Lampe und vor allen Dingen: wie kommt es wieder runter?


Ein idyllisches Fleckchen vom alten Magdeburg:



Dom und Kloster im Schneegestöber.


Einen nachgebaute historische Schiffsmühle, wie es vor mehr als hundert Jahren viele auf der Elbe gab - damals nicht auf Stelzen, sondern schwimmend.


Für unterkühlte Fotografen gibt es an der Elbuferpromenade eine gemütliche Gastlichkeit.



Frisch gestärkt konnten wir dann die zweite Etappe der Fotosafari in Angriff nehmen. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu schneien, was durchaus nicht unangenehm war.


Das Trafohäuschen der SWM wird wohl länger hier parken :-)

Die Johanniskirche - im 2. Weltkrieg zerstört und als Konzerthalle wieder aufgebaut.

Fährmann hol über ruft heute niemand mehr. Eine Erinnerung an die fleißigen Menschen aus grauer Vorzeit.
In dieser Ecke der Stadt kann man wieder Mittelalter erahnen. Ausgrabungen und liebevoll restaurierte Elemente aus vielen Jahrhunderten machen Entdeckungsreisen interessant und spannend.




Und mit diesem Bild beende ich den Spaziergang durch die alte, verschneite Ottonenstadt.
Kontrastprogramm eben zu den sommerlichen Bildern aus der südlichen Hemisphäre.