Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935, dt. Schriftsteller

Dienstag, 24. Februar 2009

Kleines Kontrastprogramm für die Augen - mit lieben Grüßen von Hans. In unserer alten Heimat ist Winter und in den Höhenlagen des Harzes sieht man das zur Abwechslung mal richtig deutlich und vor allem über einen längeren Zeitraum. Da freuen sich bestimmt nicht nur die Wintersportler, sondern auch die Tourismus-Industrie.

An seinen freien Tagen geht unser "Kleiner" Großer mit seinen Freunden auf dem Torfhaus rodeln. Geht doch nichts über echte Männer-Hobbies ;-)

Traumhafte Bilder hat er uns geschickt und mit seiner Erlaubnis gibts die nun hier zu sehen, für alle, die wie wir weit ab von der weißen Pracht wohnen ...

DAS könnte etwas gefährlich werden, wenn es anfängt zu tauen. Dann heißt es: Deckung!
Danke, mein Kind, für diese wunderschönen stimmungsvollen Fotos.

Montag, 23. Februar 2009

Am Samstag waren wir mal ein bisschen "shoppen" - um es ein wenig zu untertreiben. Wir haben nach langem Suchen und unzähligen Besichtigungen unseren "Place to be" gefunden! Und glatt vom Fleck weg gekauft ... naja, was heißt, vom Fleck weg. Wir wussten bis zum Ende nicht, ob wir den Zuschlag bekommen, aber nach 20 min hieß es dann zu unseren Gunsten:

Inzwischen haben wir es sogar ein bisschen realisiert, dass wir jetzt Häusle-Besitzer sind. Falls ein paar von Euch nun ein bisschen neugierig sind, gibts die ersten Bilder zu sehen. Hab extra vorhin einen Kurzbesuch mit Kamera gemacht - aber erst mal nur von draussen. Bis wir auch rein können, müssen erst noch einige Formalitäten erledigt werden! Trotzdem freuen wir uns schon drauf, hier bald auch übernachten zu können.

Der Weg vom Haus zur Straße ... sozusagen die "Einfahrt":
Vorgarten mit Zugang zum Haus an der Frontseite:
Vorderseite mit Einfahrt:Die Einfahrt vom Vorgarten aus ... :
Ein kleiner Pool ist auch vorhanden.Beim Schlendern durch den großen Garten hat man schöne Blickwinkel auf Haus und Pool ... :Die Kokaburras haben uns ebenso lautstark begrüßt wie alle anderen Vögel, die in den hohen Bäumen in unserem und den Nachbargärten wohnen.
Da kann man sich doch wirklich nur auf den Einzug freuen! Kein Stadtlärm, total Ruhe und Entspannung, Natur ... der "Platz zum Leben", wie wir hoffen und glauben.Bilder von drinnen gibts dann, wenn wir rein können und renoviert haben (n bisschen was muss ja getan werden).

Sonntag, 22. Februar 2009

Bewölkter Himmel, entsprechend wolkenverhangene Berge, ab und an mal ein Sonnenstrahl, aber überwiegend Schauer (die jedoch erträglich waren) - das war der heutige Sonntag. Ideales Wetter für das, was Batida und ich heute vorhatten: Herding! Soll heißen: Hüte-Training. Batida hatte bislang noch nie Kontakt zu Schafen und meine Aktivitäten diesbezüglich liegen ja nun auch schon mehr als 2 Jahrzehnte zurück. Und in Woodford gibt es die Möglichkeit, seinen Hund diesbezüglich zu beschäftigen, soll heißen, auszubilden. Gefundenes Fressen für mich ;-) ...

Also ging es Mittags auf nach Woodford. Auf dem Gelände der Besitzer waren die "alten Hasen" schon zu Gange, neugierig beobachtet von den Alpakas.
Für die ersten - Belgischer Schäferhund und Frauchen - mussten aber erst mal die Schäfchen aus dem Gatter. Wir halfen dabei - erster Kontakt für Batsi in mitten der Schafe ... so richtig wohl war ihr ganz offensichtlich nicht. Aber das wussten ja die Schafe nicht.
Während des ersten Trainingslaufs waren wir dann stille Beobachter.
... und sie wärens gern gewesen, waren aber die Hauptakteure für die Fortgeschrittenen.
Das hier waren unsere "Liebchen".
Allerdings wurden die von dem "Belgier" erst einmal in Schwung gebracht.
Dann kam unsere Lektion. Zuerst einmal an der Leine, weil wir ja nicht wussten, wie Batida reagieren würde (Rein in die Meute und spielend jagen wie mit den großen langhaarigen Hunden in ihren Hunde-Spiel-Gruppen? Oder ängstlich und verklemmt am liebsten unter meinem nicht vorhandenen Rock verschwinden?). Während der ersten Minuten interessierten Batida die Schafe nicht wirklich die Bohne. Sie hätte wohl ohne Leine am liebsten die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen.
Doch dank Belindas Ansporn und Zurufen fing sie schon nach wenigen Minuten an, doch ab und an mal einen Blick zu riskieren. Allerdings hab ich sie selten so gut AN DER LEINE bei Fuss gehabt (ohne klappt eh viel besser, weshalb auch immer).
Und noch während der ersten Übungseinheit kam dann von Belinda das Kommando: Leine fallen lassen! Okay... nichts leichter als das ;-)
Batida bekam dann irgendwann Oberwasser, als sie merkte, dass die Schäfchen Respekt vor ihr haben - und dass es in diesem Fall durchaus erwünscht ist, wenn sie bellend andere Tiere vor sich her jagt.
Es war ein Heidenspaß für sie, Belinda war super begeistert von Batsi und ich richtig happy, dass Batida trotz der flüchtigen Schafe auf meine Zurufe reagiert und nicht abgedreht ist (was ja eher meine Befürchtung war - in Erinnerung an die Kaninchen in feier Wildbahn in Deutschland).
Nach 2 Lektionen war Batida ausreichend kaputt - wir haben den anderen dann noch zugeschaut und der Tag war relativ schnell zu Ende. Wir haben also ab sofort Sonntags ein Date mit den Schafen ;-) ... Na, wenn das nichts ist! Mir hats jedenfalls mindestens genauso viel Spaß gemacht wie Batsi. Wenigstens ansatzweise alte Zeiten aufleben lassen und das dann auch noch in so einer Landschaft. Traumhaft - trotz Regen!

Danke, Melanie, fürs Fotografieren und dass du dir heut soviel Zeit genommen hast! ;-)))


Mittwoch, 18. Februar 2009

Die riesige Bunya-Frucht, die wir am 22. Januar bei unserem Trip in die Bunya-Mountains auf dem Rückweg ergattert haben, saß in den letzten Wochen brav im Beet und spielte Blickfang. Nach dem vielen Regen in den letzten Tagen wollte ich sie ein wenig weiter unters Terrassen-Dach schieben - und hielt die Einzelteile in der Hand. Klar, sie trocknet aus und die Samen lösen sich.
Aber auch in diesem Zustand ist sie hübsch anzuschauen. Wenn es irgendwann mal wieder etwas sonniger wird, werden die Samen zum endgültigen Trocknen in die Sonne gelegt und einige werden in gehaltvolle Erde wandern. Wolln doch mal sehen, ob wir sie zum treiben bringen.Der Wald, der dann da wächst, ist mit Sicherheit menschlichen Ursprungs. Samen dieser Größe werden wohl nicht einfach mal so vom Wind davon getragen - und auch, dass ein Vogel sie "im Flug verliert", dürfte eher unwahrscheinlich sein ;-) (wobei die eigentlichen Samen nicht ganz so groß sind wie die "Träger", ähnlich einem europäischen Tannen-Zapfen).Der Garten genießt die momentan vorherrschende Feuchtigkeit und vor allem das Gras wächst so schnell, dass man fast zugucken kann. Dabei ist doch in 11 Tagen HERBSTANFANG!Als ob es von oben nicht schon feucht genug wäre, sitzen unsere gefiederten Gesellen bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf dem jungen Flame-Tree (Poinciana) direkt neben der Vogeltränke und genießen das Vollbad. Scheu sind sie schon lange nicht mehr - sie gehen sogar baden, wenn wir direkt daneben am großen Gartentisch sitzen und zuschauen. Auch Batida flößt ihnen nicht mehr wirklich Respekt ein.Nach dem Bad zurück in die Hecke und erst mal stärken!Die Fliege wärmt sich auf dem Holztisch - und sieht aus, als ob sie selbst ein Bad genommen hätte.Auch unsere "Drosselstelzen" sind ständig im Garten unterwegs und fangen alles weg, was da irgendwie kreucht und fleucht. Von erhobenem Posten erspähen sie jeden noch so kleinen Käfer - dabei sind auch mal die Gartenliegen willkommene Aussichtspunkte ...... ebenso wie die hohen Zäune. Ein Wunder, dass die Fliege noch nicht zum Opfer wurde.