Heute trieb es uns beruflich ein bisschen durch die Gegend. Das Wetter war eher "naja", was uns aber nicht davon abhielt, das Wichtige mit dem Angenehmen zu verbinden. Und so goennten wir uns unter anderem eine spaete Mittagspause am Strand von Caloundra.
So grau kann das Meer aussehen, wenn rundrum auch alles grau in grau ist. Vor 2 Wochen noch hatten wir hier einen anderen Ausblick und der Blick rueber nach Bribie Island und die Skyline von Caloundra war viel freundlicher ... aber egal. Es war (und ist) ja warm, es laesst sich also aushalten. Aber wie November sieht es doch wirklich aus, oder?
Fish'n Chips schmeckten trotzdem lecker, und bis auf ein paar Surfer war der Strand menschenleer.
Die Skyline waechst und waechst. Hans zog schon Vergleiche mit Mooloolaba - so ganz abwegig ist das inzwischen wirklich nicht mehr.
Wir entdeckten einen versteckten Weg durch die Mangroven und genossen einen kleinen Verdauungsspaziergang.
Und wer begruesste uns bei unserer Rueckkehr? Genau ...
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935, dt. Schriftsteller
Montag, 8. November 2010
Samstag, 6. November 2010
Es wurde mal wieder Zeit, unsere Shop bei DaWanda zu füttern. Ist ja bald Weihnachten, nur noch 50 Tage ... - egal, ob bei 0° oder 35°.

Samstag, 30. Oktober 2010
Das letzte Stuendlein hat geschlagen ...
fuer dieses kleine, niedliche, aber leider voellig morsche und marode Gewaechshaeuschen. Wir hatten ja erst ueberlegt, ob es wohl in der hinteren Ecke des Grundstuecks, umfunktioniert als Huehnerhaus, seinen Ruhestand geniessen koennte. Doch ohne Auseinanderbauen war an einen Umzug nicht zu denken, und das Auseinandernehmen und wieder Aufbauen erwies sich auf Grund des Gammelzustandes der wichtigsten Dach- und Stuetzbalken als unmoeglich. Also weg damit ... (lange genug hatte ich gedraengelt, Simon hatte wohl die Faxen dicke, drueckte mir einen Hammer in die Hand und ich griff mir Pascal als Unterstuetzung).
Mit vereinten Kraeften rueckten wir dem Teil zu Leibe ...
Die Pfosten waren nicht etwa einbetoniert oder sonst irgendwie "fachmaennisch" im Boden eingelassen. Pascals jugendlicher Kraefteueberschuss genuegte, um sie aus dem Boden zu ziehen. Darueber sollte man dann doch mal nachdenken - in Anbetracht der bevorstehenden Regenzeit (die laut Wetterexperten mit viel Sturm auf uns zukommen soll). Naja, nun kanns nicht mehr abheben, das Haeuschen.
2 Stunden spaeter war alles beraeumt und vergessen. Nun ist Licht und Platz fuer das Hochbeet, auf das Bruni sich schon freut (ich mich auch, logisch). Kraeuter, Chilli, Tomaten, Paprika und vielleicht noch Knoblauch - dafuer ist der Platz einfach perfekt. Der Wein wird (so ist der Plan) als Schatten spendende Rebe ueber dem Hochbeet gezogen, so dass die Pflanzen in der sommerlichen Mittagssonne nicht verbrennen.
Neben dem zukuenftigen Beet ist noch ausreichend Platz fuer die Nektarine, die uns dieses Jahr mit 20 Fruechten zeigte, was in ihr steckt. Sie schmecken suess, sind aber klein und ziemlich fest. Das wird sich hoffentlich aendern, wenn ihre Fuesse Platz in der Erde haben, noch steht sie ja in einem Topf.
Waehrend ich mich mit Pascal am Boden abmuehte, kuemmerten sich Simon und Hans um das Reinigen der Daecher und Dachrinnen vom Winterlaub der Eukalyptusbaeume.
Verdient ging es nach getaner Arbeit in den 30 Grad warmen Pool. Und wenn es dann jetzt heute noch den Regen gibt, der sich am Horizont ankuendigt, waere das perfekt fuer die in der Fruehe von mir umgesetzten Pflanzen im Poolbeet.
Freitag, 29. Oktober 2010
Eine wunderschöne Reise liegt hinter uns -
mit vielen beeindruckenden Erlebnissen, grandiosen Landschaften und ganz viel liebevoller Betreuung. Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern, die sich in den 5 Wochen ganz viel Mühe gaben uns ihre neue Heimat zu präsentieren. Antjes Fremdenführerqualitäten waren allererste Klasse und Simons "Seniorentransport" durchs grüne Outback war eine gelungen Sache. Ein dickes Dankeschön an Euch, Ihr Lieben. Wir werden noch ein Weilchen brauchen, um alle Eindrücke zu verarbeiten.
Ein bunter Abgesang im heimatlichen Garten -
- nur Henry, der Chef der Gartenspatzenbande guckt noch etwas empört ob unserer zeitweiligen Untreue.
Dabei wurde er von unseren Wohnungs - und Gartenhütern bestens versorgt. Auch dafür ein herzliches Dankeschön an Ev, Peter und Ute. Da können wir doch glatt die nächste Reise schon mal beruhigt planen.
Samstag, 23. Oktober 2010
Abschiedssymphonie an der Australischen Ostküste ... mit einem relaxten Tag am Strand und der Esplanade in Caloundra mit Blick auf Bribie Island und die Glasshouse Mountains auf dem Festland ...
Den Abend ließen wir mit einem Gläschen Wein und "Fish & Chips" bei Sonnenuntergang auf Bribie Island ausklingen.
In ein paar Tagen geht es nun schon wieder zurück in das winterliche Deutschland, die Zeit ist viel zu schnell verflogen. Auf ein baldiges Wiedersehen, es war richtig schön.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Ausflugswetter ...
Während sich die Männer nach Brisbane zum Multikulturfestival im Roma Street Parkland aufmachten, schlugen wir 3 (Mamilein, Papilein und ich) die entgegengesetzte Richtung ein. Natur und vor allem Ruhe. Massenaufläufe reizten uns irgendwie garnicht bei diesem Wetter. Insgesamt schafften wir ca. 250 km bei herrlichstem blauen Himmel und angenehmen Temperaturen. Mit einem kurzen Stopp in den Glasshouse Mountains inklusive Rundwanderung (800 m) um den Aussichtspunkt steuerten wir den Mary Cairncross Park in Maleny an, gönnten uns dort nach einem schönen Waldspaziergang Käffchen und Kuchen und fuhren über Kenilworth durch den (Ur)Wald die Route nach Jimna und von dort zurueck nach Hause.
Links ging es mehrere hundert Meter abwärts ... die Serpentinen schraubten sich weiter aufwärts, von Fahrbahnmarkierungen und Leitplanken weit und breit keine Spur :-)
und die "Straße", ausgeschildert als "offen" nach den Unwettern der letzten Woche, präsentierte sich ... nun ja, offen eben.
Der Baum, der quer über dem Weg lag, war haargenau in der Breite eines ausgewachsenen Geländewagens "aus dem Weg" gesägt worden. Herbie passte leicht durch, Simons Wagen hätte da wohl Atemnot bekommen. Egal, die Straße war ja frei, wir kamen durch.
Kaum Verkehr, viel Natur, Ruhe ... war einfach nur juuuut! Der perfekte Sonntag im australischen Frühling.
Kaum Verkehr, viel Natur, Ruhe ... war einfach nur juuuut! Der perfekte Sonntag im australischen Frühling.
Samstag, 16. Oktober 2010
Hansen's Weg nach Aussiland ...
Die letzten Wochen verbrachte er in der Obhut von Oma und Opa in Nr. 63. Ein bisschen jobben, um nicht gar zu gelangweilt in den Tag hinein zu leben und sich zwischendurch verwöhnen lassen ... so macht das junge Leben Spaß, auch wenn die Freunde inzwischen schon ein bisschen weiter weg sind.
Die letzten Wochen verbrachte er in der Obhut von Oma und Opa in Nr. 63. Ein bisschen jobben, um nicht gar zu gelangweilt in den Tag hinein zu leben und sich zwischendurch verwöhnen lassen ... so macht das junge Leben Spaß, auch wenn die Freunde inzwischen schon ein bisschen weiter weg sind.
In der 3. Septemberwoche ging es dann endlich los - die Freigepäckgrenze von 47 kg war gnadenlos ausgereizt, ein paar Fachbücher harren noch in D auf den Transport nach Australien (und müssen noch ein paar Monate warten). Frankfurt Flughafen kurz vor dem Einchecken:
und dann auch schon hoch über den Wolken.
Landeanflug auf Singapur, um dort in den Flieger nach Brisbane umzusteigen.
Warten auf den Anschlussflug. Neiiiiin, ich brauche keine Streichhölzer!!! (für meine Augen) ...
Kaum auf australischem Boden, wird nicht lange rumgetrödelt. Ein paar Tage Eingewöhnung, und dann gehts ab zum TAFE, schließlich will man ja die Sprache perfektionieren. Nun sitzt er 3x in der Woche im Erwachsenenkurs und lässt sich von "meiner" Lehrerin unterrichten.
Freizeit? Essen muss sich verdient werden ;-))) Also auf zum Rasenmähen, das Wasser der letzten Woche ist versickert, der Himmel ist strahlend blau.
Danach noch den Pool von Blättern und Baby-Kröten (nach dem Sturm der letzten Nacht) befreien ...
und endlich relaxen! Na - geht doch! 25 Grad im Schatten, ein kühles Lüftchen, das Wasser hat 23 Grad. Frühling in Australien.
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