Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an.
Kurt Tucholsky, 09.01.1890 - 21.12.1935, dt. Schriftsteller

Samstag, 8. Januar 2011

...und mögen die Wassermassen weiterhin einen Bogen um Euch machen!
Liebe Grüße aus dem Norden

Freitag, 7. Januar 2011

Kurze Info fuer alle, die in den letzten Tagen nachgefragt haben: Wir sind noch nicht weggeschwommen, alles ist im gruenen Bereich. Das einzige Wasser, was sich weiterhin ab und an sammelt, aber schnell wieder weg ist, kommt von oben. Wir haben zum Glueck keine fliessenden Gewaesser in der Naehe, und wir hoffen, dass das so bleibt.

Alle gefaehrdeten und aktuell so schlimm gefluteten Gegenden liegen in einem weiten Umkreis in Richtung Norden, Westen und teilweise Sueden von uns, mehrere hundert Kilometer entfernt.

Dass ich hier so schweigsam bin, liegt also im Moment nicht an "gefluteten" Leitungen, sondern einfach daran, dass ich viel um die Ohren und kaum Zeit zum Bloggern hab.

Liebe Gruesse in die Runde an Familie, Freunde und Bekannte.

Samstag, 1. Januar 2011

wünschen in die große weite Welt Simon, Antje, Pascal, Hans, Claudia und Max.

Wie man sieht, sind wir frohgemut und trockenen Fußes ins neue Jahr gerutscht. Wir hatten einen schönen Strandspaziergang an unserem Hausstrand, bevor wir uns dem Kochen des Abendessens für den letzten Abend des Jahres und den nachfolgenden Feierlichkeiten bis zum Jahreswechsel widmeten. Dass es im jungen Jahr ziemlich gleich nach Mitternacht anfing, heftig und ausdauernd bis weit in den neuen Tag hinein regnete, störte uns dann auch nicht mehr wirklich.

Wollen wir mal hoffen, dass das neue Jahr uns allen im Süden und Norden Gesundheit, Erfolg, Zufriedenheit, besseres Wetter und überhaupt viel Freude bringt. In diesem Sinne: HAPPY NEW YEAR 2011.

PS an alle, die in den letzten Tagen entsprechende Anfragen gestellt haben: Wir sind noch nicht von den schweren Folgen der Queensland-Flut betroffen und hoffen, dass das auch weiterhin so bleibt. Bei uns sammelt sich nur Regenwasser, keine beängstigenden Zustände derzeit, alle Straßen frei und kein Nahrungsmittelnotstand. 

PPS: Danke, Max, für das Foto, die Kunst, bei dem heftigen Wind die Kamera ohne Hindernisse zu platzieren und davon zu überzeugen, dass sie wenigstens so lange stehen bliebt, bis du mit einem filmreifen Sprint fürs Gruppenfoto vor dem Klicken des Selbstauslösers ins Bild gehopst bist.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Nur mal so zur Info: Es regnet und regnet und regnet ... und die Flut hat weite Teile Queenslands in eine Seenplatte mit teils reissenden gefaehrlichen Fluessen verwandelt. Viele kleine Orte sind vollstaendig von der Aussenwelt abgeschnitten, Highways gesperrt, weil nicht nur wegen der Flut unbefahrbar, sondern auch durch sie extrem beschaedigt - mit weggespuelten Asphaltplatten, tiefen Loechern usw. Im Prinzip sind meine Maenner froh, dass sie NICHT auf Urlaubstour gegangen sind. Spaetestens in Gladstone wuerden sie jetzt wohl festgesteckt haben, Mackay war ja ihr eigentliches Ziel.
Auf unserer Scholle haelt sich das Drama in Grenzen, auch die Zufahrten von und nach Beachmere sind (noch) frei.
Die Voegel sitzen voellig durchnaesst und nach einem trockenen Platz suchend auf den Zaeunen.
Der Garten hat sich in einen grossen See verwandelt wie zuletzt Ostern 2009.
Aber das Haus ist trocken - keine Gefahr in dieser Richtung. Zumal es sich hier lediglich um gesammeltes Regenwasser handelt und nicht wie in vielen anderen Regionen um fliessendes Wasser aus uebergelaufenen Fluessen oder geoeffneten Trinkwasserdaemmen.
Die Huehner machen das Beste draus, sie sind zwar auch klatschnass, aber legen trotzdem weiter Eier. Was ja doch von Zufriedenheit zeugt. Naja, wir sorgen ja auch dafuer, dass das Nestchen immer schoen trocken ist.
Zum Wochenende soll es zwischenzeitlich mal Sonne geben. Hoffentlich. Damit die Natur und die Menschen mal durchatmen koennen. Und erfahrungsgemaess ist unsere Scholle ja nach solchen Regenfaellen schnell wieder "trocken", hat eben doch einige Vorteile, wenn man auf Sand wohnt. Aber dass es trotz dieses durchlaessigen Untergrundes garnicht so schnell ablaufen kann, wie es regnet, zeigt, was in den letzten Tagen an Unmengen von Wasser aus den Wolken kam.

Samstag, 18. Dezember 2010

4. Advent - und eins der wundervollsten Weihnachtslieder (finde ich) soll mal dabei helfen, uns in die passende Stimmung zu versetzen. Ich weiss, bei Euch im Norden ist das nicht so schwer. Aber hier ... hm. Ich habe gerade den Baum aufgestellt und dekoriert, aber so richtig helfen tut es nicht. Liegt das eventuell doch am Wetter? ;-)

In diesem Sinne wuenschen wir allen "Very merry Christmas"

Freitag, 17. Dezember 2010

Es geht noch heftiger. Gestern war der Himmel ueber Brisbane und den umliegenden Vororten dunkelgruen, als er kurz nach Mittag zur Hoelle wurde. Ich hatte dann gegen 18 Uhr persoenlich das Vergnuegen, waehrend ich mich zwischen Fernvale und Ipswich in Richtung Heimat vortastete ... sehr speziell!

"Gemopst" aus der Couriermail Galerie vom 16.12 (und es war nicht abends, viele der Fotos wurden bereits mittags gemacht, und es war teilweise wirklich stockduster):


Dienstag, 7. Dezember 2010

Von den Hochwassergebieten gibt es jetzt auch online Bilder zu schauen. Hier findet Ihr die ersten Berichte von den Fluten in New South Wales, wo tausende Anwohner evakuiert wurden und mit Ernteverlusten im Wert von mehr als 500 Millionen AUD spekuliert wird. In Queensland  (Bilder gibts hier) haben die schweren Regenfaelle der ersten Dezemberwoche und der nasseste Fruehling seit Jahren zu schweren Ueberschwemmungen (und dem Ueberlaufen der Trinkwasserdaemme, die bei unserer Ankunft vor 2 Jahren auf Grund der grossen Trockenheit nicht mal zu 30% gefuellt waren) in grossen Teilen Zentral- und Suedost-Queensland gefuehrt. Ich war am Freitag, Samstag und gestern in einigen Orten unterwegs und bin heilfroh, dass die Flut kam, als ich schon weg bzw. noch nicht dort war! Am Samstag morgen war es rund um Ipswich / Rosewood zum Beispiel zwar nass von oben, aber die Strassen waren befahrbar und auch der Bremer River war nicht so hoch wie auf den Bildern ...

Naja, zumindest fuer die Flusskrebse hats was positives, sie koennen ihre Reviere vergroessern ;-)
 Foto: Couriermail Gallery